„Der Mond verändert nicht seine Form.
Er verändert nur die Art, wie ich ihn sehen kann.“

Die bekanntesten Phasen des Mondes, sind wohl der Neumond und der Vollmond.
Doch der Mond hat noch so viel mehr zu bieten, beeinflusst unser Leben auf vielfältige Weise und hält für uns jede menge Möglichkeiten bereit, die wir zum passenden Zeitpunkt ergreifen können.

Im folgenden ein Überblick über die jeweilige Mondphase und ihre Wirkung.

Lunarphasen

 

Sind die einzelnen Mondphasen, die am Himmelszelt zu sehen sind.
Nicht immer passt der Mondkalender (in der Regel dauert dieser 29 Tage) mit unserem Monatskalender überein, daher wird ein Mondzyklus von Neumond zu Neumond gezählt.

Eine einfache Einteilung wäre hier:

zunehmender Mond:

1. Woche, Neumond: Luft Element
2. Woche, Erster Halbmond: Feuer Element

abnehmender Mond:

3. Woche, Vollmond: Erde Element
4. Woche Zweiter Halbmond: Wasser Element

 

Es gibt viele Varianten, den Mondzyklus zu beschreiben oder zu leben.
Mein aktueller Schwerpunkt liegt auf dem gesundheitlichen Aspekt und so kannst Du Dir die einzelnen Mondphasen wie eine Art Radio vorstellen.
Zum einen ist es tendenziell so, dass in jeder Mondphase ein anderer Radiosender bevoruzugt wird.
Rockig beispielsweise beim Vollmond, weil da viel Energie zur Verfügung steht und große List da ist, sich auf der Bühne des eigenen Lebens zu zeigen, während es in der Neumondphase eher der Kuschelrock bzw. Meditationsmusik ist, da in dieser Mondphase die Energie tendenziell nach innen gerichtet ist.

Während der Mond vier Wochen lang, durch jede seiner Phasen fließt, verweilt er in jedem der 12 Sternzeichen ca.2,5 Tage und beschenkt uns auch hier mit der jeweiligen Energie.

Jede Mondphase hat ihre ganz eigene Energie, die uns unser Körper spiegelt.
Oder umgekehrt gesagt, unser Körper spiegelt uns die aktuelle Mondenergie.
Dieser Umstand, ermöglicht es uns, wahrzunehmen, wie viel Energie, emotionale und physische Kapazitäten wir haben, um unser Leben zu beschreiten.

Dies vereinfacht nicht nur die persönliche Planung, sondern schafft Verständnis für sich selbst und das eigene Wohlbefinden.
Zudem schützt es vor einer unter- oder überanstrengung, die auf Dauer schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann.

Der  Neumond

…steht für Neuanfang, Wachstum, Aktivität, Manifestation, Schöpferkraft, Fokus, Ausrichtung, Taten und Schöpferkraft.

Es ist ein wunderbarer Moment, um Neues ins eigene Leben zu bringen, die eigenen Wünsche zu manifestieren. 
Alles beginnt mit Gedanken, die wir durch unsere Worte ausdrücken und durch Taten, sichtbar werden lassen.

Mondkraft:

* Zelebriere ein Wünsch – Dir – Was – Ritual, um Deinen Wunsch mit der Neumondenergie aufzuladen und Dich für dessen Erfüllung auszurichten.

* Nutze die Zeit um beispielsweise Deine Heilsteine aufzuladen

* Impulsfragen: Was darf durch mich geboren werden?
Was möchte ich auf dieser Welt hinterlassen?

Mehr zum Neumond erfährst Du hier: Allgemeine Neumond Energie

 

Die Neumondwoche mit zunehmender Mondsichel ist geprägt vom Element Luft, welches Einfluss auf unseren Blutkreislauf, die Nervensysteme und die atemwege hat.
In dieser Phase wird der Grundton gesetzt.
Tendenziell ist die Energie noch mehr nach Innen gerichtet.
Auch fühlen wir uns oftt schneller erschöpft oder haben das Gefühl, dass unsere Toleranzgrenze sehr gering ist.
Diese Mondphase gilt daher eher als ein Raum, um Energie zu sammeln und sie sich wieder aufbauen zu lassen, nach dem sie bzw. Du (noch resultierend aus dem letzten Zyklus) alles gegeben hast.

Nun dürfen die Energiereserven wieder aufgeladen werden, ebenso der Flüssigkeitsspeicher des Körpers aufgefüllt werden.
Es ist völlig in Ordnung, sich in dieser Phase nicht auf der Höhe zu fühlen und zwei Schritte langsamer zu machen.
Es ist ein Schutzmechanismus Deines Körpers, um Deine Gesundheit zu erhalten, die darunter ledien würde, würdest Du immer Vollgas geben.
In Null-komma-nichts wärst Du ausgebrannt.
Und so durchlaufen auch wir, wie der Mond, Phasen, in denen wir vor Kraft nur so strotzen, 100% überall reinlegen können und sogar ein wenig unsere Grenzen übschreiten können.
Als Ausgleich gibt es dann natürlich auch Phasen, in denen es gilt langsamer zu machen, um zu pausieren und die Energiereserven wieder aufzuladen.

So kann dies in der Neumondwoche bedeuten, anstatt zu joggen, eher einen straffen Spaziergang zu machen.
Oder anstatt der fünf Aufgaben, sich dreien zu witdmen.
Wird sonst eher däftige Nahrung bevorzugt, ist es jetzt vielleicht eher leichte.
Nutze diese Phase und lege die Schwerpunkte darauf, Dich zu Vitalisieren und das Grundgefühl von Stärkung (körperlich/mental) zu priorisiren.

Zunehmender Mond

…steht für Wachstum. Diese Mondphase eignet sich sehr gut dafür Neues bzw. Veränderungen einzuleiten und aufzubauen. Auch können wir unseren Wissensschatz erweitern, da es uns in dieser Phase leichter fällt, dieses zu behalten.

Diese Phase erstreckt sich, ganz grob gesagt, bis zum Vollmond, da er dann wieder in seiner ganzen Pracht und Strahlkraft zu sehen ist und wirkt.

Mondkraft:

* (Wichtige) Entscheidungen fallen uns in dieser Phase besonders leicht zu treffen und geben uns die nötige Energie, sowie Selbstbewusstsein.

* Inspirationen und Weisheiten fließen leichter und verständlicher zu dir

* Aktiviere deine Selbstheilungskräfte und sorge dafür mehr Energie in Deinen Körper und Geist zu bringen z.B. durch Bewegung.

Die erste Halbmondwoche, mit zunehmendem Dreiviertelmond ist geprägt vom Element Feuer, dass unseren Stoffwechsel, ie Muskeln und das Herz-Kreislauf-System beeinflusst.

Hier geht es nun darum, wieder in Schwung zu kommen und die zuvor gesammelte Energie wieder mehr nach außen fließen zu lassen und sich auszudrücken.
Den Halbmond kannst Du Dir wie ein Checkpoint vorstellen, an dem Du die Möglichkeit hast, eine Bestandsaufnahme zu machen z.B. Deinem Wohlergehen, Deiner gesetzten Ziele am Neumond etc. und zu schauen, wo evtl. noch nachjustiert werden darf.

Solltest Du Dich in dieser Phase eher müde und erschöpft fühlen, dann kann es sein, dass die Neumondphase nicht optimal für das eigene Wohlergehen und für den Aufbau der Kraftreserven genutzt wurde.
Dann ist hier nun ein langsames und sanftes Vorgehen angesagt.

Andersherum, kann diese Phase auch dazu verleiten, zu viel und zu schnell vorwärts zu gehen, so dass die Grenze zwischen gesundem inneren Feuer und Stress (also eine Überhitzung) sehr leicht übertreten werden kann.

Hier darf der Fokus weiter darauf gelegt werden, ich zu energetisieren.
Du darfst also Dein inneres Feuer nähren, mit beispielsweise leckeren Essen, ausreichend Bewegung und das tiefere eintauchen in Dein Hobby.

Der Vollmond

…steht für Visionen, Eingebungen, Erkenntnisse, Innenschau, Tiefe, Intuition und Energieerhöhung.

Ist diese leuchtende Kugel am Himmel sichtbar, nehmen wir auf Grund der erhöhten Energieausstrahlung des Mondes einiges deutlich intensiver wahr.

 

Die eigenen Gefühle, es kann auch vorkommen, dass wir uns manchmal nicht wieder erkennen, weil bestimmte Seiten an uns sichtbar werden, die zuvor im verborgenen waren. 
Nutze diese Phase für Deine ganz persönliche Innenschau und werde Dir über Deine wahren Herzenswünsche gewahr.

Mondkraft:

* Welche Themen dürfen losgelassen werden, damit es endlich „rund“ ist?

* Sammle durch Innenschau oder mithilfe von Orakelkarten Selbsterkenntnisse und notiere sie Dir.

* Achte auf Deine Träume. Was wollen sie Dir sagen?

Mehr über den Vollmond erfährst Du hier: Allgemeine Vollmond Energie

In Schwung zu bleiben, ist nun die Devise der Vollmondwoche mit abnehmendem Dreiviertelmond.
Das Element Erde ist nun aktiv und beeinflusst das Skelett, die Körperhülle ansich und das Verdauungssystem.

Der Vollmond läutet die abnehmende Mondphase ein.
Er verleitet dazu sich ganz und gar zu zeigen und kraftvoll einzutauchen, in das was man zu geben hat.
Es scheint, als stünde einem so viel Energie zur Verfügung, mit der man gar nicht recht weiß wohin.
Verschleudere Deine wertvolle Zeit und Deine Energiekapatitäten nicht, sondern setzte Prioritäten.
Es ist eine Phase, in der es leicht(er) ist auf der Bühne des eigenen Lebens zu verweilen und sich zu zeigen – im Scheinwerferlicht.

Es ist die Aufgabe des Mondes, alles zu erleuchten und offen zu legen, was zuvor im Schatten lag, sodass auch schon mal ein Scheinwerfer sein Licht auf etwas werfen kann, von dem wir uns gewünscht hätten, es wäre weiter im Verborgenem geblieben.
Auch Scheinwerfer können blenden und die Frage aufwerfen, ob wir uns noch auf dem richtigen Weg befinden und ob es DAS ist, was gewollt ist.

Setze den Fokus in dieser Mondphase auf NACHHALTIGKEIT.
Dies kann bedeutet beim Sport beispielsweise vom Intensivtraining zum Ausdauertrainig zu wechseln und auch sonst (in den einzelnen Lebensbereichen) zu schauen, wie nachhaltig das Fundament erbaut wurde.

Fühlst Du Dich (vom Leben) gut genährt und gesättigt?
Oder darf nachjustiert werden und vor allem in welcher Form.

Auf die Nahrung bezogen, kann dies bedeuten, sich satt zu essen.
Ja, da grätscht die Erziehung und das schlechte Gewissen rein.
Die Erwartungen und Vorstellung von einem selbst und von der Gesellschaft, wie ein weiblicher/männlicher Körper „auszusehen hat“.
Anzeichen, dass sich der Körper nicht ausreichend versorgt fühlt, können Stimmungsschwankungen, Frösteln, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Heißhungerattaken sein.

Ein Sättigungsgefühl und das regelmäige Versorgen des Körpers mit Nahrung, steigert das Wohlbefinden und füllt die Energiekammern auf, aus denen Du schöpfst, um das leben zu genießen und Dich auszudrücken.

Der abnehmende Mond

….steht für loslassen, Rückzug, annehmen, Erkennen und vergeben. Die Energie des Vollmondes wirkt noch nach und gibt uns die Möglichkeit tiefer zu tauchen. 
Unsere Emotionen und Gedanken zu reinigen.
Schaffen wir es uns von den Gedanken, Erwartungen, Menschen, Situationen und Dingen zu lösen, kreieren wir Raum, um die Weisheit unseres eigenen Herzens zu erfahren.

Mondkraft:

* Welche Möglichkeiten hast Du um ganz sanft Veränderungen einzuleiten?

* Was darfst Du gerade los lassen? (Dinge, Menschen, Situationen)

* Was möchte sich jetzt in Deinem Leben verändern?

In der zweiten Halbmondwoche mit abnehmender Mondsichel, ist das Element Wasser aktiv und wirkt auf das Immun- und Lyphsystem, die Gefühle und das Drüsen- und Hormonsystem.

Nun ist es an der Zeit Innezuhalten und Raum zu schaffen.
Entschleunigung und Dinge auszusortieren (falls der Impuls kommt) ist effizienter und produktiver als die meisten denken.
Die körperlichen Reserven fangen an zu schwingen und die Tendenz ist da mehr in die Ruhe zu gehen bzw. Raum dafür zu schaffen.

Wehren wir uns gegen dieses Bedürfnis, führt dies irgendwann Möglicherweise zu einem länger andauernden Erschöpfungszustand.
Diese Phase ist essenziell und bereitet und darauf vor, die eigenen Kraftreserven wieder aufzufüllen.
Es ist kein Rückschritt, sondern eine höchst produktive Phase, die nicht nach außen, sondern nach Innen gerichtet ist und ein wichtiger, stärkender Aspekt ist.
Diese letzte Mondphase lehrt uns, dass wir nicht zu jedem Zeitpunkt voll und strahlend sein müssen, um das eigene Ziel zu erreichen.

Flexibel dürfen wir auf unsere Bedürfnisse reagieren, Abwandlungen und Anpassungen vornehmen.
Nicht nur die Bewegungen können auf Grund des Wasser – Elements fließender sein bzw. kann hier ein Schewrpunkt z.B. Tanz gelegt werden, auch kommen unter Umständen gewisse Emotionen ins fließen.
Zeigen sich, kommen ans Licht, die zuvor tief in uns verborgen waren.
Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, um inne zu halten und Raum für sich und das was sich zeigt zu schaffen.

Entgifung.Reinigung. Loslassen.

Dafür ist nun ein wundervoller Moment, der von der Mondenergie unterstützt wird.
Dazu zählen auch ausgediente Gedanken- und Verhaltensmuster, Dinge und Menschen, die uns nicht mehr gut tun.

Schaffe Raum für Dich und Deine Bedürfnisse.
Für das Neue, dass da auf Dich wartet.